Städtebau und Richtprojekt
Das LG-Areal in Zug wird in den kommenden Jahren grundlegend transformiert: Aus dem heute industriell geprägten Gebiet entsteht ein lebendiges Stadtquartier mit hoher Aufenthaltsqualität. Hier wächst ein neuer Stadtteil, der Wohnen, Arbeiten und Freizeit eng miteinander verbindet.

Grundlage dieser Entwicklung bildet das Richtprojekt, das aus einem qualitätssichernden Verfahren (Studienauftrag) und im Dialog mit Fachleuten sowie im Austausch mit der Zuger Bevölkerung (Mitreden) entstanden ist. Es zeigt auf, wie sich das Areal Schritt für Schritt zu einem qualitätsvollen, stimmigen Ganzen entwickeln kann. Und es schafft klare Rahmenbedingungen für die Bebauung, die Freiräume und die Erschliessung – und dient als verbindliche Orientierung für die weiteren Planungsschritte.
Die zukünftige Bebauung ist vielfältig und markant. Einzelne Hochhäuser setzen Akzente und verleihen dem Quartier ein eigenes Gesicht. Dazwischen entstehen klar definierte Räume, Plätze und Wege, die Orientierung bieten und das Quartier erlebbar machen. Besonderes Augenmerk gilt der Qualität des öffentlichen Raums: Attraktive, mehrheitlich publikumsorientierte Erdgeschosszonen, vielfältige Nutzungen und anmutig gestaltete Plätze schaffen eine Atmosphäre, die einlädt – zum Ankommen, Begegnen und Verweilen. So entsteht ein Quartier, das sich selbstverständlich in die Stadt einfügt und zugleich eine neue Identität entwickelt.





