Roadmap - LG Zug

Roadmap

BEBAUUNGSPLAN

Das LG-Areal hat aufgrund seiner Grösse und prominenten Lage eine zentrale Bedeutung für die städtebauliche Wahrnehmung und den urbanen Charakter von Zug. An der Stelle des ehemaligen Industrieareals soll deshalb ein lebendiger Stadtteil mit einer überzeugenden architektonischen Gestaltung entstehen. Mit dem erforderlichen Bebauungsplan stellt das Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug eine qualitativ hochwertige Entwicklung und Realisierung sicher.

Ausgangspunkt für das LG-Areal war das städtebauliche Gesamtkonzept des Planerteams Christian Salewski & Simon Kretz Architekten, pool Architekten, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur und mrs partner, welches als Sieger aus dem Studienauftrag von 2017/2018 hervorging.

Neben dem Gesamtvolumen und den maximalen Höhen der Gebäude enthält der Bebauungsplan zahlreiche Bestimmungen zur verkehrstechnischen Erschliessung, zur Qualität der städtebaulichen Gestaltungsidee und zur Nutzungsverteilung.

Ordentliches Verfahren

Der Bebauungsplan wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Zug bearbeitet. Er wird vom Stadtrat zuhanden des Grossen Gemeinderates (GGR) verabschiedet. Anschliessend erfolgt die Prüfung durch die kantonalen Behörden. Schliesslich bedarf der Bebauungsplan der Annahme durch das Gemeindeparlament und den Regierungsrat. Insgesamt dauert das Verfahren rund drei Jahre.

Die einzelnen Baufelder können entwickelt werden, sobald der Bebauungsplan rechtskräftig ist (voraussichtlich 2023).

Das Areal

Das ehemalige Industrieareal von Landis & Gyr befindet sich an prominenter Lage, unmittelbar westlich des Bahnhofs Zug zwischen Aabach-/Nordstrasse, SBB-Geleisen sowie Gubel- und Theilerstrasse.

Bebauungsplanperimeter

Der Perimeter des Bebauungsplans umfasst rund 93'000 m2, während der Perimeter des Studienauftrags (Planungsperimeter) das ganze Gebiet von insgesamt 140'000 m2 beinhaltet.

Baufelder

Das LG-Areal ist in Grundstücke unterteilt, die sich im Besitz von verschiedenen Grundeigentümern befinden. Die Projektierung der neuen Bauten erfolgt erst mit dem rechtskräftigen Bebauungsplan (voraussichtlich 2023).

  • Baufeld Zählerstadt
  • Baufeld Theilerplatz
  • Baufeld Am Gleis
  • Baufeld Dammstrasse
  • Baufeld Theilerstrasse

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Baufeld der Park Lane Zug AG.

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Theilerplatz

Baufeld der Park Lane Zug AG.

Weitere Informationen

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Am Gleis

Baufeld der SBB AG.

Weitere Informationen

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Dammstrasse

Baufeld der Alfred Müller AG.

Weitere Informationen

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Theilerstrasse

Baufeld der Thoba Immobilien AG.

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Zählerstadt

Baufeld der Credit Suisse Funds AG.

In der alten Produktionshalle der Siemens Schweiz AG hat sich im 2018 auf 7500 m2 der FREIRUUM etabliert. Das beliebte Freizeitkonzept soll mit dem neuen Areal-Bebauungsplan zum grosen Teil erhalten bleiben.

Besuchen Sie die Zählerstadt und entdecken Sie aktuelle Mietobjekte und temporäre Nutzflächen.

Weitere Informationen

Entdecken

Im Stadtmodell

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Studienverfahren

Das LG-Areal soll zu einem Quartier mit hoher Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität transformiert werden. Im Rahmen eines öffentlich ausgeschriebenen Studienverfahrens setzten sich 2017 fünf renommierte Planerteams mit der städtebaulichen Gesamtentwicklung des Areals auseinander. Die vorgeschlagenen Lösungen wurden von ausgewiesenen Fachexperten beurteilt. Eine zentrale Herausforderung war die ganzheitliche Betrachtung des Areals (Planungsperimeter): Obwohl nur ein Teil des Gebiets baulich verändert werden kann (Bearbeitungsperimeter), soll der Stadtteil in Zukunft als Einheit wahrgenommen werden.

Das Studienverfahren hat unter anderem gezeigt, dass die angestrebte Verdichtung gemäss kantonalem Richtplan nicht homogen über das ganze Areal verwirklicht werden kann, ohne die städtebauliche Qualität des Quartiers zu schmälern. Möglich ist hingegen eine punktuell sehr hohe Dichte, wenn im Ausgleich attraktive Freiräume zur Verfügung stehen.

Der Projektentwurf des Siegerteams Christian Salewski & Simon Kretz Architekten, pool Architekten, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur und mrs partner überzeugte mit zwei zentralen Massnahmen: Einerseits verbindet eine Art «Ring» das ganze Areal, sichert die Erschliessung und schafft Freiräume. Dadurch lässt sich die innere Bebauung flexibler gestalten. Andererseits werden Teile der bestehenden historischen Gebäude erhalten und mit ihnen beziehungsweise um sie herum besondere Orte kreiert, die eine vielfältige und zukunftsträchtige Nutzung ermöglichen, ohne dabei die Geschichte des Industrieareals zu vergessen.

LG Areal Illustration
LG Areal Illustration
LG Areal Illustration
LG Areal Illustration
LG Areal Illustration